Ratschings mit seinen drei Tälern, dem Jaufental, dem Ratschings- und dem Ridnauntal ist ein einmaliges und abwechslungsreiches Wanderparadies. Von den Stubaier Alpen mit den mächtigen Dreitausendern entlang des Alpenhauptkammes bis zu den sanfteren Gipfeln der Sarntaler Alpen reicht das Gebiet, das schier unerschöpfliche Möglichkeiten für Wanderungen und Bergtouren bietet. Touren in allen Schwierigkeitsgraden und mit unterschiedlichsten Höhenprofilen stehen zur Auswahl, romantische Talwanderungen oder die Erforschung von Naturdenkmälern wie der Gilfenklamm ebenso wie gemütliche Almwanderungen, genussvolle Höhenwanderungen, Gipfeltouren und hochalpine Touren in die Regionen des Ewigen Eises. Die Wege sind bestens markiert und beschildert, und zahlreiche Berg- und Almhütten bieten Gelegenheit zu Rast und Verpflegung.

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Eine der lohnendsten Wanderungen ist die Tour zum Becherhaus, der höchst gelegenen Schutzhütte in Südtirol auf 3.195 m Seehöhe. Sie ist vom Ridnauntal aus in etwa 7 Stunden erreichbar und bietet einen herrlichen Ausblick über das Tal und die umgebenden Gipfel und Gletscher. Das Becherhaus ist Ausgangspunkt für viele hochalpine Touren, z.B. auf die Sonklarspitze (3.467 m), den Wilder Freiger (3.418 m), den Botzer (3.250 m) oder auf den höchsten Gipfel der Stubaier Alpen, das Zuckerhütl (3.507 m).

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Noch viele weiter Gipfel locken im Wanderparadies Ratschings:
die Hohe Ferse (2.669 m), die Hohe Kreuzspitze (2.743 m) oder das Weißhorn (2.705 m) sind nur einige der klingenden Namen, die das Herz der Alpinisten höher schlagen lassen. Wer es etwas gemütlicher angehen möchte, dem sind landschaftlich überaus reizvolle Wanderungen wie der Ridnauner Höhenweg oder der Aufstieg zum Pfurnsee oder zu den Sieben Seen zu empfehlen. Und auch die hauseigene Plunalm ist ein wunderschönes und sehr beliebtes Ausflugsziel!

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Wandern und Bergsteigen gehören zu den gesündesten Sportarten. Die Bewegung in der freien Natur und die klare Bergluft tun Körper und Geist wohl. Wandern kräftigt die Muskulatur auf sanfte und gleichmäßige Weise, Verspannungen werden gelockert und Rückenprobleme gemindert. Auch die Gelenke werden bei regelmäßigem Gehen trainiert und auf Dauer belastbarer.

Die weitgehend schadstofffreie, klare Höhenluft wiederum regt Atmung und Kreislauf an. Der geringere Sauerstoffgehalt der Gebirgsluft führt zu verstärkter Bildung von roten Blutkörperchen, was die Fitness erhöht und schnellere Regeneration fördert. Man hat plötzlich viel mehr Energie, ist deutlich leistungsfähiger und fühlt sich im wahrsten Sinn des Wortes „erfrischt“. Die Höhenluft wirkt also geradezu wie ein Jungbrunnen, und nicht umsonst halten Spitzensportler regelmäßig und gezielt Höhentrainingslager ab.

Und noch etwas: Die Luft im Gebirge ist extrem pollen- und schadstoffarm! Besonders für Menschen mit der Neigung zu Allergien oder Asthma bietet das Gebirge also ein ideales Urlaubsklima, in dem sie frei durchatmen können!